Dienstag, 30. Januar 2007

Die Urzeln kommen!


So meine (stillen) Leser, hier folgt mein neuestes und wahrscheinlich letztes Abenteuer als Erasmus-Studentin in Rumänien. Und dies ereignete sich wie folgt:



Samstag fuhr ich mit Johanna, meiner Zimmernachbarin, nach Sibiu/Hermannstadt, um zu erkunden, was denn die diesjährige europäische Kulturhauptstadt zu bieten hat. Nach einem kleinen Rundgang durch die wundervoll restaurierte Altstadt, wollten wir einen Umzug beobachten, der dort stattfinden sollte. Sehr bald machte sich dann die Gesellschaft auch durch Knallen, Glockengeläut und närrisches Rufen bemerkbar. Da Johanna und ich die Gepflogenheiten der sog. Urzel, die uns da entgegenkamen, nicht kannten, hielten
wir uns doch sehr nahe am Zentrum des Geschehens auf.


Das sollte uns zum Verhängnis werden, denn schon näherte sich uns ein Urzel gefährlich peitschenknallend, fing Johanna mit der im Handumdrehen zum Lasso umfunktionierten Peitsche ein und wollte sie mitziehen. Doch Johanna ließ sich das nicht gefallen und konnte sich aus den Fängen der schwarzen Gestalt befreien. Nun wähnten wir uns in Sicherheit, nachdem die Urzel unseren Widerstand gespürt hatten, aber es war ein trügerisches Gefühl, denn schon rückten neue Urzel nach. Eh ich mich versah, hatte mich eine Peitsche umschlungen, eine zweite kam in sekundenschnelle hinzu und ich wurde von zwei Urzeln im Kreis herumgewirbelt bis ich atemringend um Gande bat. Sogleich ließen die beiden Wesen von mir ab und ich konnte erleichtert nach Luft schnappen.
Lange währte diese Verschnaufpause allerdings nicht, denn den beiden Urzeln folgte die eifrige Reporterin des Lokalfernsehens auf den Fuß, die von mir wissen wollte, wie ich mich denn fühlte, jetzt, da ich eben "getanzt" worden war. Immer noch außer Atem konnte ich nur stammeln, dass es ein atemraubendes aber doch schönes Erlebnis gewesen war. Dann kehrte endlich Ruhe um uns beide herum ein, denn sowohl die Urzel, als auch die Zuschauer versammelten sich um einer Rede zu lauschen. Wir erfuhren, dass die Urzel alljährlich Anfang Februar in einer siebenbürgischen Kleinstadt ihrer Vorfahren gedachten, die vor hunderten von Jahren in eben solcher Verkleidung böse Geister oder auch eroberungswütige Türken vertrieben hatten. Welche der beiden Versionen stimmt steht nicht fest. Auch wurde erklärt, dass es eine besondere Ehre war, wenn man von den Urzeln eingefangen und zum Tanzen/Herumwirbeln "aufgefordert" wurde ;-)

Nachdem wir die Begegnung mit den peitschenknallenden, kuhglockenläutenden und krapfen/pfannkuchenverteilenden Urzeln heil überstanden hatten, machten wir uns auch wieder auf den Heimweg, denn es hatte angefangen zu schneien und die klirrende Kälte drang uns bis in die Knochen.

Nun steht mir hier noch eine Klausur bevor (am Sonntag), Dienstag verlasse ich dann Cluj und fahre nach Medias, zu meinen Verwandten dort. Samstag kehre ich dann nach Schweinfurt zurück, wo mich ein Praktikum bei der Integrationsbeauftragten der Stadt erwartet.

Bis zum Abschiedspost wünsche ich euch eine wunderschöne Woche!


(Bild: www.narrentreff.de)


Donnerstag, 11. Januar 2007

Bin wieder da!

Hmm...das war echt eine lange Pause, die ich mir da geleistet habe. In der Zwischenzeit sind so viele Dinge passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Aber Vieles muss ich gar nicht erzählen, weil ihr entweder dabei wart (zumindest ein Teil von euch), oder aber schon davon gehört habt. Und weil das eigentlich ein Rumänien-Blog ist (denke nicht, dass ich ihn nach meiner Zeit hier fortführen werde), fallen die Sachen, die in Deutschland passiert sind, eh raus. Und so habe ich es geschafft, aus der Menge an verfügbarem Material das herauszufiltern, was ich euch nun kurz berichten werde :).

Zunächst ein paar Worte zu meiner Rückreise nach Rumänien. Die verlief nämlich nicht so ruhig und angenehm wie die Reise nach Deutschland. Auf der hatte ich übrigens das Vergnügen, neben einem äußerst netten Amerikaner zu sitzen, der fast perfekt deutsch sprechen konnte, Christ war und sich gerade mit so ziemlich den selben Sachen plagte wie ich. Was für ein "Zufall"...
Nun aber wirklich zur Rückreise, die eher eine Ansammlung von Pannen war, als sonst was. Mitten in Österreich ließ uns nämlich einer der zwei Generatoren des Busses im Stich. Dies ist normalerweise kein Problem, und nachdem der Fahrer alle Geräte, die unnötig Strom verbrauchen (Radio, Fersehen usw.) ausgeschaltet hatte, konnten wir weiterfahren. Bis Ungarn, wo sich auch der zweite Generator verabschiedete. Nun fuhren wir nur noch über Batterie gespeist, was eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h erlaubte. Kurz vor der rumänischen Grenze ließ sich der Bus dann nicht mehr starten. Die letzten km hatten wir sowieso nur noch geschafft, weil uns vorher ein netter LKW-Fahrer Strom geschenkt hatte. Tja, dann mussten wir einige Zeit warten bis ein Bus von einem anderen Reiseunternehmen gemietet und zu uns geschickt wurde und als endlich alle Passagiere (47 an der Zahl) und das gesamte Gepäck (die meisten hatten 2-3 Taschen dabei, manche brachten es bis auf 7!) umgeladen waren, hatten wir schon einige Stunden Verspätung. Und wir fuhren weiter bis ich froh und glücklich in Mediasch ankam...
Nein, stimmt nicht ganz. Mitten in Rumänien fing der neue Bus, in den wir umgestiegen waren, plötzlich an zu rauchen. Der Fahrer bremste scharf, fuhr an den Rand und es folgten etwa 2 Stunden Reparaturen. Dieses Mal saß aber ein gelernter Mechaniker mit im Bus und daher klappte das auch ziemlich gut und ich kam schließlich mit nur 6-7 Stunden Verspätung nach einer 30stündigen Fahrt in Mediasch an. Da ich alle Züge nach Cluj verpasst hatte, konnte ich erst Montag dahin fahren und kam daher auch (leider) ;) nicht in den Genuss meines Montagskurses.

Und seitdem sollte ich eigentlich im Dauerstress sein und den ganzen Tag von Panikattacken heimgesucht werden, denn ich stehe vor einem Mount Everest an Arbeit. Tja, wie heisst es so schön: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Wahrheit dieses weisen Spruches bekomme ich gerade am eigenen Leib zu spüren. Denn wer Sachen immer aufschiebt, statt sie schön in Ruhe zu erledigen, muss dann alles innerhalb von 3 Wochen bewältigen. Aber ich wäre ja nicht Ines, würde ich nicht schon wieder alles in letzter Minute erledigen müssen. Das wiederum ist keine Entschuldigung, werden einige von euch vielleicht sagen, und ich werde ihnen Recht geben müssen. Denn eigentlich ist ein "Ich bin nun mal so" wirklich keine Entschuldigung. Ich arbeite ja schon dran, aber schlechte Gewohnheiten sind manchmal extrem hartnäckig...
Komischerweise habe ich aber keine Lust auf Stress und Panik - was mir vielleicht zum Verhängnis werden wird, aber darauf lass ichs mal ankommen. Und daher gehe ich erstaunlich entspannt an die ganze Sache ran und arbeite einfach alles der Reihe nach ab. 3 Wochen Dauereinsatz und dann ist alles vorbei :).

Was gibt es sonst noch zu sagen? Eigentlich nicht viel.

Ach, kennt ihr das wunderbare Gefühl das sich einstellt, wen man eine Sache beendet hat? Wenn z.B., wie in meinem Fall, ein Essay fertig geschrieben ist, für das man sich 2 Tage lang gequält hat? Kennt ihr auch dieses wunderbare Gefühl der Erleichterung?
Und kennt ihr das Gefühl der Freiheit, der Ruhe und des Friedens, wenn ihr euch - auch nur für einen kurzen Moment, denn zu viel mehr ist unser unbeständiges menschliches Herz nicht fähig - dessen bewusst seid, dass all eure Sorgen und Ängste von Jemand gekannt und getragen werden? Das ist noch herrlicher als das erste Gefühl von dem ich gesprochen habe. Die Gewissheit, dass man sich um nichts sorgen muss, ist unbezahlbar. An dieser Stelle verweise ich die, die's noch nicht gelesen haben, an Markus letzten Post (vom 11.01) auf dem Kje-Travel-Board (http://kje-travel-board.blogspot.com/). Auch so ein "Zufall", dass er genau darüber schreibt...

Und damit entlasse ich euch in ein hoffentlich wunderschönes Wochenende.

Bis demnächst.

Samstag, 25. November 2006

Lektionen - Lectii

Heute haben einer der rumaenischen Studenten aus meinem Hauskreis und ich eine Familie aus der Gemeinde, zu der ich gehe, besucht. Wir hatten uns als Gruppe vorgenommen, ganz praktisch jemandem zu helfen und diese Familie war eine von denen, die uns vom Pastor genannt wurden.
Meine Erwartungen und Befuerchtungen an diesen Besuch waren viele und unterschiedliche. Ich hatte gehoert, der Mann sei krank und leide staendig unter Schmerzen. Es war zunaechst gar nicht sicher, ob er uns ueberhaupt empfangen kann.

Ich bin, mal wieder, voellig falsch an eine Sache rangegangen. Meine ersten Gedanken, als feststand, dass wir ihn besuchen werden, waren: Worüber redet man mit so einem Menschen? Was sagt man jemandem, der chronische Schmerzen hat und deswegen manchmal kaum ansprechbar ist? Und dann dieses ekelhafte Gefuehl, jemandem einen Gefallen zu tun, durch meine bloße Anwesenheit... Eine so tolle Leistung zu erbringen, weil man einen Kranken besucht.
Es sollte sich herausstellen, dass wir (und insbesondere ich) diejenigen sein sollten, die mehr von diesem Besuch hatten, als die Familie selbst. Aber alles der Reihe nach.

Der Mann leidet unter der sogenannten Lyme-Borreliose. Das ist eine Krankheit, die von Bakterien verursacht wird, die durch Zecken übertragen werden. Eine aeusserst heimtueckische Erkrankung, die viele andere Krankheiten imitiert und deren Symptome aufweist. Silvian (so heisst der Mann), erzaehlte uns, es habe etliche Fehldiagnosen gegeben, bis man endlich herausgefunden hatte, worunter er wirklich leidet. Unter anderem habe man ihn zum Psychiater geschickt, um sich wegen Depressionen behandeln zu lassen. Deswegen wurde auch viel zu spaet mit einer angemessenen Behandlung begonnen (erst dieses Fruehjahr, der Zeckenbiss muss aber irgendwann 1999/2000 passiert sein), so dass das Bakterium genuegend Zeit hatte, sich auszubreiten und mittlerweile beinahe alle Organe befallen hat. Soweit ich verstanden habe, hinterlaesst es keine sichtbaren Schaeden, das Schlimmste sind wohl die Schmerzen, die mit den durch die Bakterien hervorgerufenen Entzuendungen einhergehen. Man muss sich vorstellen, sagte uns Silvian um uns einen Eindruck von der Art der Schmerzen zu geben, man wuerde immer in Nesseln treten, wenn man sich bewegt, oder auf Nadelspitzen sitzen, wenn man sich hinsetzt. Und das fast pausenlos. Manchmal kommt Atemnot hinzu, Orientierungslosigkeit, Verlust des Kurzzeitgedaechtnisses, Einschraenkungen des Sichtfeldes und noch einige andere Symptome. Ich will euch nicht mit Details ueberhaeufen oder langweilen, aber ich denke, diese Sachen sind wichtig, um den Eindruck zu verstehen, den dieser Mann bei mir hinterlassen hat.

Ich hatte zwar nicht erwartet, einem gebrochenen Menschen zu begegnen, aber was ich an diesem Mann gesehen habe, hat mich dennoch ueberrascht. Sein Leben ist gar nicht nach Plan verlaufen, oder zumindest nicht nach den Plaenen, die er dafuer gemacht hatte. Und dass diese Plaene auch noch von so einer Krankheit durchkreutzt wurden, macht das Ganze nicht wirklich einfacher.
Dennoch scheint er nicht verbittert. Er hat Fragen, ja. Das hat er uns ganz ehrlich gesagt. Er kann sich das, was ihm passiert ist, nicht logisch erklaeren. Es hat ja auch gar keine menschliche Logik. Dennoch ist er nicht verzweifelt, auch wenn er von Medikamenten abhaengig ist, die manchmal ueberhaupt keine Wirkung zeigen. Auch wenn er seinen drei Kindern nicht das bieten kann, was er vielleicht gewollt haette, und auch wenn er mit einer Unmenge an Folgen seiner Krankheit zu kaempfen hat - sowohl koerperlichen, als auch psychischen, seelischen und geistigen. Und das hat mich beruehrt. Wie schnell meckere ich, wenn mir etwas nicht passt? Wie wehleidig bin ich? Wie sehr neige ich dazu, ueber meinen eigenen Problemen die Menschen um mich rum zu vergessen und mich nur noch um mich selbst zu drehen?
Silvian hat sich nicht selbst bemitleidet. Er hat uns offen und ehrlich gesagt, womit er zu kaempfen hat und uns auf vielfache Art ermutigt. Ich denke, ich habe heute einmal mehr die Moeglichkeit bekommen, zu erfahren, was letztendlich wirklich zaehlt: eine lebendige Hoffnung zu haben, an die man sich klammern kann. So hat Silvian das auch formuliert. Nicht das, was ich ueber Theologie weiss, zaehlt in solchen Momenten, sondern, dass ich mich an Jemanden klammern kann, dass ich nicht Verzweiflung und Verbitterung zum Opfer falle.

Meine Zeit in Cluj verlaeuft ganz anders, als ich es erwartet hatte. Aber dieses Anders freut mich. Ich habe, seit ich hier bin, einige grundlegende Dinge zum ersten Mal und andere ganz neu verstanden. Ich hatte an ganz andere Erfahrungen gedacht, die ich hier machen wuerde, aber meine Zwischenbilanz sieht anders aus: ich denke, dies ist eine Zeit, in der meine Persoenlichkeit geformt wird. Manches ist schmerzhaft, denn mit der Wahrheit ueber mich selbst konfrontiert zu werden ist nicht immer angenehm. Aber alles ist notwendig und ich bin auch fuer weniger Angenehmes dankbar, denn alles ist besser als Stillstand.
Macht euch also auch auf weitere nachdenkliche Posts gefasst, denn ich denke sie werden ueberwiegen.


***

Astazi am vizitat impreuna cu unul din studentii din grupul mic la care merg o familie din biserica. Ne propusesem, ca grup, sa ajutam intr-un mod foarte practic pe cineva si familia aceasta era una dintre mai multe care ne fusesera numite de catre pastorul bisericii.
Asteptarile si temerile mele in legatura cu aceasta vizita au fost multe si diferite. Auzisem ca barbatul pe care urma sa-l vizitam e bolnav si sufera de dureri cronice. La inceput nu era nici macar sigur ca ne va putea primi.
Am abordat, din nou, intr-un mod total gresit un lucru. Primul meu gand, cand am flat ca vom putea merge sigur, a fost: Despre ce se poate vorbi cu un asemenea om? Ce sa-i spui cuiva care are dureri continuu si uneori nici nu poti vorbi cu el din cauza asta? Si apoi sentimentul acesta dezgustator ca-i fac cuiva o favoare doar prin simpla mea prezenta… Ca a vizita un bolnav e o fapta atat de extraordinara.
Urma sa se arate ca noi (si in special eu) vom fi cei care aveau de castigat si invatat in urma acestei vizite, mai mult decat familia respectiva. Dar sa incepem cu inceputul.

Barbatul sufera de boala Lyme, care este cauzata de bacterii care sunt transmise prin intermediul capuselor. O boala nespus de perfida, care imita multe alte boli si arata simptomele caracteristice lor. Silvian (asta e numele barbatului) ne-a povestit ca i-au fost puse und rand de diagnostice gresite inainte de a se afla de ce sufera cu adevarat. Printre altele a fost trimis la psihiatru, sa se trateze de depresii. Aceste diagnoze gresite sunt si motivul pentru care nu s-a inceput decat foarte tarziu cu un tratament adecvat (nu inainte de primavara acestui an, iar capusa il muscase candva prin 1999/2000), asa ca bacteriile au avut destul timp sa se raspandeasca in tot corpul. Din cate am inteles eu, boala nu vatameaza in mod vizibil organele, cel mai rau lucru fiind durerile, care sunt o urmare a inflamatiilor produse de catre bacterii. "Trebuie sa va imaginati”, ne-a zis Silvian pentru a ne da o impresie mai buna a felului de dureri pe care le are, “ca pasiti mereu pe urzici sau ca stati pe ace cand va asezati.” Si asta aproape non stop. Uneori acestor dureri li se mai alatura si senzatia de sufocare, lipsa de orientare, pierderea memoriei, limitari ale campului vizual si alte simptome. Nu vreau sa va dau prea multe detalii sau sa va plictisesc cu asta, dar cred ca e important sa stiti si lucrurile astea pentru a putea intelege ce impresia a facut barbatul acesta asupra mea.

Nu ma asteptasem sa intalnesc un om distrus, frant, dar ce am vazut la barbatul acesta m-a surprins. Viata lui nu a decurs deloc conform planului, sau cel putin nu conform planurilor pe care si le facuse el. Si faptul ca aceste planuri au fost contracarate de o astfel de boala nu face lucrurile deloc mai usoare. Si totusi nu pare amarat. Are intrebari, da. Asta ne-a spus-o foarte sincer. Nu isi poate explica logic ceea ce i s-a intamplat. Si nici nu are vreo logica. Nu una omeneasca. Totusi nu a disperat, chiar daca e dependent de medicamente care uneori nu-si fac efectul si chiar daca nu le poate oferi celor trei copii ai sai ceea ce poate ar fi vrut sa le ofere. Si chiar daca are de luptat cu o sumedenie de urmari ale bolii – atat fizice, cat si psihice, sufletesi, spirituale. Asta m-a impresionat. Cat de repede ma vaicaresc eu? Cat de sensibila sunt la durere? Cat de mult tind sa uit de cei din jur din cauza framantarilor mele personale si sa nu ma mai invart decat in jurul meu?
Silvian nu s-a auto-compatimit. Ne-a spus intr-un mod foarte deschis si sincer cu ce are de luptat si ne-a incurajat in multe feluri. Cred ca astazi mi s-a mai oferit inc-odata posibilitatea sa aflu care este singurul lucru care conteaza: sa ai o Speranta vie, de care sa te poti agata. Asa a formulat Silvian. Nu ceea ce stii despre teologie conteaza in astfel de momente, ci faptul ca ma pot agata de Cineva, ca nu cad prada disperarii si amaraciunii.

Timpul meu in Cluj decurge cu totul altfel decat m-as fi asteptat. Dar acest altfel ma bucura. De cand sunt aici, am inteles unele lucruri fundamentale pentru prima data si pe altele le-am inteles intr-un mod nou. Ma gandeam la cu totul alte experiente pe care le voi face aici, dar bilantul timpului petrecut aici arata altfel: cred ca e un timp in care imi este formata in mod deosebit personalitatea. Unele lucruri sunt dureroase, pentru ca a fi confruntata cu adevarul despre mine insami nu e totdeauna placut. Dar tot ce se intampla este necesar si sunt multumitoare si pentru lucrurile mai putin placute, pentru ca totul este mai bun decat stagnarea.

Asteptati-va, deci, si in continuare la posturi meditative pentru ca cred ca vor predomina.



Montag, 20. November 2006

Sprachliches - Lingvistice

Multinationalismus (gibts dieses Wort ueberhaupt?!) ist eine tolle Sache, stellt mich aber auch vor ein Problem: Nicht alle meine Freunde und Bekannte sprechen Deutsch. Um sie nicht von diesem Blog auszuschließen, habe ich beschlossen, diesen von jetzt an, soweit wie moeglich, zweisprachig zu schreiben - also deutsch und rumaenisch.
Da ich bisher noch keine bessere Moeglichkeit gefunden habe, die rumaenische Version zu integrieren, werde ich sie einfach an den Schluss der deutschen haengen. Muss mich aber erkundigen, ob das nicht auch eleganter geht. Sollte euch das stoeren, seht es doch einfach als eine Gelegenheit, eure Rumaenischkenntnisse zu verbessern ;)


***

Multinationalismul (nici nu stiu daca exista cuvantul asta) e o treaba buna, dar ma face, totodata, sa ma confrunt cu o mica problema. Nu toti cunoscutii si prietenii mei vorbesc germana. Pentru a nu-i exclude de la acest blog, am decis sa-l scriu de acum incolo - pe cat imi este posibil - atat in germana, cat si in romana.
Pentru ca pana acum inca nu am gasit o alta posibilitatea de-a integra versiunea romana, o voi atasa pur si simplu la cea germana. Va trebui, insa, sa ma interesez daca nu exista si o cale mai eleganta de-a face asta. In caz ca va deranjeaza bilingvismul acestui blog, priviti-l pur si simplu ca pe o posibilitate de-a va imbunatati cunostiintele de germana ;)

Samstag, 18. November 2006

Nachdenklich - Meditativ

Liebend

Erzaehl mir,
was
ich dir erzaehle,
damit ich erfahre,
wer ich bin.


Iubind

Povesteste-mi
ce
iti povestesc,
ca s
a aflu
cine sunt.




Dieses kurze Gedicht fand ich gestern beim Herumstoebern in den Buechern meiner Tante (bin naemlich uebers Wochenende in Medias, bei meiner family hier) und es hat mir auf Anhieb gefallen.
Jetzt mal abgesehen vom Titel, der das Ganze in eine bestimmte Richtung lenkt: Habt ihr nicht auch manchmal das komische Gefuehl, nicht zu wissen, wer ihr seid? Kommt es nicht vor, dass ihr vor dem Spiegel steht, und euch ein Fremder/eine Fremde daraus ansieht? Habt ihr schon mal versucht, herauszufinden wer ihr wirklich seid, was euch treibt und what makes you tick und seid daran gescheitert?
Dann koennt ihr vielleicht nachvollziehen, warum mich diese Zeilen angesprochen haben.


Aber da gibt es noch ein paar Zeilen ueber dieses Gefuehl und diese scheinen mir die Loesung des Problems zu sein:


Herr, du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch.
Ob ich sitze oder stehe - du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke.
Ob ich gehe oder liege - du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut.
Schon bevor ich rede, weißt du, was ich sagen will.
Von allen Seiten umgibst du mich und haeltst deine schuetzende Hand ueber mir.
Daß du mich so genau kennst - unbegreiflich ist das, zu hoch, ein unergruendliches Geheimnis! Wie koennte ich mich dir entziehen; wohin koennte ich fliehen, ohne daß du mich siehst?
Stiege ich in den Himmel hinauf - du bist da! Wollte ich mich im Totenreich verbergen - auch dort bist du!
Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im aeußersten Westen, wo sie untergeht, dann wuerdest du auch dort mich fuehren und nicht mehr loslassen.
Wuenschte ich mir: «Voellige Dunkelheit soll mich umhuellen, das Licht um mich her soll zur Nacht werden!» - fuer dich ist auch das Dunkel nicht finster; die Nacht scheint so hell wie der Tag und die Finsternis so strahlend wie das Licht.
Du hast mich geschaffen - meinen Koerper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.
Herr, ich danke dir dafuer, daß du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!
Großartig ist alles, was du geschaffen hast - das erkenne ich!

Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst Form annahm, hast du diesen Embryo schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben - noch bevor einer von ihnen begann!
Deine Gedanken sind zu schwer fuer mich, o Gott, es sind so unfaßbar viele!
Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zaehlen, so kaeme ich doch nie an ein Ende!
(...)
Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, pruefe meine Gedanken und Gefuehle!
Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurueck auf den Weg, der zum ewigen Leben fuehrt!
Psalm 139


Wirkt vielleicht auf den ersten Blick erschreckend, oder? So ein Gott, der alles weiss, alles sieht und mich durch und durch kennt...
Fand ich anfangs auch. Jetzt empfinde ich das aber eher als beruhigend. Denn wenn ich nicht weiss, wer ich bin und was ich eigentlich auf dieser Erde tue, wenn ich das ganze Fragen und Suchen Leid bin, dann weiss Er es. Und das gibt mir Frieden. Vor allem weil ich genau weiss, wie sehr ich dazu neige, mir selbst, aber auch anderen, etwas vorzumachen. Da ist es sehr gut, einen unparteiischen Richter zu haben.



In der Hoffnung, nicht zu philosophisch gewesen zu sein, wuensche ich euch ein wunderschoenes Wochenende.



***


Aceasta poezioara am gasit-o ieri cand ma uitam prin cartile matusii mele (sunt la Medias acum, la rudele mele de-aici) si mi-a placut instantaneu.
Lasand la o parte titlul, care-i da un inteles anume poeziei: Nu aveti si voi cateodata ciudatul sentiment de-a nu sti cine sunteti? Nu vi se intampla sa va uitati in oglinda, iar acolo sa va prievasca un/o strain(a)? Ati incercat vreodata sa aflati cine sunteti cu adevarat, what makes you tick si ati esuat in incercarea asta?
Atunci poate puteti intelege de ce mi-au placut aceste randuri.

Dar mai sunt si alte randuri care vorbesc despre acest sentiment, si cred ca ele sunt solutia problemei:

Doamne, Tu mă cercetezi de aproape şi mă cunoşti, ştii când stau jos şi când mă scol, şi de departe îmi pătrunzi gândul.
Ştii când umblu şi când mă culc, şi cunoşti toate căile mele.
Căci nu-mi ajunge cuvântul pe limbă, şi Tu, Doamne, îl şi cunoşti în totul.
Tu mă înconjori pe dinapoi şi pe dinainte, şi-Ţi pui mâna peste mine.
O ştiinţă atât de minunată este mai presus de puterile mele: este prea înaltă ca s-o pot prinde.
Unde mă voi duce departe de Duhul Tău, şi unde voi fugi departe de Faţa Ta?
Dacă mă voi sui în cer, Tu eşti acolo; dacă mă voi culca în locuinţa morţilor, iată-Te şi acolo;
Dacă voi lua aripile zorilor, şi mă voi duce să locuiesc la marginea mării, şi acolo mâna Ta mă va călăuzi, şi dreapta Ta mă va apuca.
Dacă voi zice: „Cel puţin întunericul mă va acoperi, – şi se va face noapte lumina dimprejurul meu!” Iată că nici chiar întunericul nu este întunecos pentru Tine; ci noaptea străluceşte ca ziua, şi întunericul ca lumina.
Tu mi-ai întocmit rărunchii, Tu m-ai ţesut în pântecele mamei mele: Te laud că sunt o făptură aşa de minunată. Minunate sunt lucrările Tale, şi ce bine vede sufletul meu lucrul acesta!
Trupul meu nu era ascuns de Tine, când am fost făcut într-un loc tainic, ţesut în chip ciudat, ca în adâncimile pământului.
Când nu eram decât un plod fără chip, ochii Tăi mă vedeau; şi în cartea Ta erau scrise toate zilele care-mi erau rânduite, mai înainte de a fi fost vreuna din ele.
Cât de nepătrunse mi se par gândurile Tale, Dumnezeule, şi cât de mare este numărul lor!
Dacă le număr, sunt mai multe decât boabele de nisip. Când mă trezesc, sunt tot cu Tine.
(...)
Cercetează-mă, Dumnezeule, şi cunoaşte-mi inima! Încearcă-mă, şi cunoaşte-mi gândurile!
Vezi dacă sunt pe o cale rea, şi du-mă pe calea veşniciei!

Psalmul 139



Pare infricosator la prima vedere, nu? Un Dumnezeu care stie totul, care ma cunoaste in totalitate...
Asa mi s-a parut si mie la inceput. Dar acum lucrul acesta mi se pare mai degraba linistitor. Pentru ca atunci cand eu nu stiu cine sunt si ce caut, de fapt, pe acest pamant, atunci cand m-am saturat de toata cautarea asta si intrebarile pe care mi le pun, atunci El e Cel care stie. Si asta-mi da pace. Mai ales pentru ca stiu foarte bine cat de tare tind inspre a ma minti atat pe mine insami, cat si pe altii. In asemenea situatii e foarte bine sa ai un arbitru impartial.


Va doresc un sfarsit de saptamana minunat, sperand sa nu fi fost prea filosofica.


Dienstag, 14. November 2006

Fotos - Poze

Inspiriert von Uli habe ich eine extra Seite für Fotos eingerichtet, da es zu viele für einen Blog sind. Ab jetzt könnt ihr also Fotos aus der Maramuresch hier finden: http://ines-muntean.magix.net
Später auch von Cluj, Wohnheim und sonstigen zukünftigen Unternehmungen.

Das Lied, das ich ausgewählt habe, handelt von Geld. Wie schön auch diese Gegend ist, eines ist mir beim Wandern durch die Dörfer dort für immer in Erinnerung geblieben: die Gier der Leute nach Materiellem.

Ich würde euch empfehlen, den Vollbildmodus auszuwählen, dann habt ihr mehr davon. Viel Spaß beim Anschauen!
Kommentare sind wilkommen/werden erwartet.


***


Inspirata de Uli am facut un site anume pentru poze, deoarece sunt prea multe pentru a le posta pe blog. De-acum incolo puteti, deci, gasi poze din Maramures aici:
http://ines-muntean.magix.net
Vor urma poze din Cluj, cu caminul si de la viitoare excursii.

Cantarea pe care am ales-o vorbeste despre bani - pentru voi, romanii, e inutila precizarea asta, dar vreau sa dau o traducere completa a ceea ce-am scris in germana, sa nu credeti ca sunt versiuni diferite :) Cat de frumoasa ar fi zona asta, un lucru mi-a ramas in minte plimbandu-ma prin satele ei: lacomia oamenilor pentru lucruri materiale.

V-as sfatui sa va uitati la poze in full screen, asa va puteti face o impresie mai buna despre ce-am vazut noi acolo. Vozionare placuta!
Comentariile sut binevenite/cerute.

Sonntag, 12. November 2006

Erster offizieller Post

Normalerweise fängt man ja bei so etwas mit dem Anfang an, also Tag der Anreise, erste Orientierungsschwierigkeiten auf einem für ungeübte Augen labyrinthischen Campus, der Kampf mit dem Stundenplan und andere netten Anekdoten. Da dies alles in meinem Fall allerdings so weit zurückliegt, muss eine andere Herangehensweise gewählt werden. Ich werde daher an dieser Stelle eine Art Zusammenschnitt der wichtigsten Ereignisse liefern - oder besser gesagt derjenigen, an die ich mich noch erinnern kann, was keine Garantie für Wichtigkeit ist.

Zunächst vielleicht mal der Grund für das verspätete Erscheinen dieses Blogs. Oder besser nicht, man soll ja nicht gleich mit Meckern anfangen.

Dann also Maramuresch, mein erster - und bisher einziger - größerer Ausflug. Die/Das Maramuresch (keine Ahnung, wie man Eigennamen übersetzt) ist eine Region im Nordosten Rumäniens und, gleich neben der Moldau, eine der ärmsten Gegenden, gleichzeitig aber auch eine der schönsten. Ein Land der Kontraste also.

So ungefähr siehts da aus, aber natürlich kann ein Bild nicht wirklich die Realität wiedergeben. In Echt sahs viel beeindruckender aus.

Das Ganze war eine sehr spontane Aktion, die Donnerstag Abend beschlossen und Freitag früh gestartet wurde. Unsere Gruppe bestand aus 3 Mädels und 2 Jungs, alles Deutsche, alle aus dem schönen Osten (3 x Leipzig, 1 x Görlitz und natürlich Chemnitz). Schon komisch, wie man sich so zusammenfindet...
Wir sind mit dem Zug da hoch gefahren, und hatten vor, an einem Tag mit der - wie mir gesagt wurde - letzten Schmalspurbahn Europas zu fahren und am anderen von einem Dorf zum anderen zu wandern, um uns die schönen Holzkirchen und wundervoll geschnitzten Tore anzusehen, die für diese Region typisch sind. Das Progamm verlief auch, ohne größere Änderungen, nach Plan.

An dieser Stelle ein paar Anweisungen für die Organisation einer Wanderung. Das ist meine subjektiv-individuelle (©by m_d_a, aka Markus Breunig) Meinung und bestimmt werden einige nicht damit einverstanden sein (ja Uli, ich bin nun mal keine Emanze), aber das tut nichts zur Sache, denn das hier ist mein Blog und demnach bestimmte ich, was reinkommt. Hier gibt's keine Demokratie, ihr habt totalitären Boden betreten.

Die erste Frage: Wie wird Gepäck verteilt?
Gehen wir mal davon aus, dass die Gruppe wie folgt zusammengesetzt ist: 3 weibliche Wesen (M1, M2, M3) und 2 männliche (J1, J2). Dazu kommt Gepäck: Rucksack klein (K) und Rucksack groß (G). Die Verteilung sieht dann wie folgt aus:
J1 - K
J2 -G
M1 - (leer)
M2 - (leer)
M3 - (leer)
Das ist natürlich die Idealverteilung. Es kann, wenn nötig, eine Umverteilung stattfinden, so dass J1 - G und J2 - K. Im Notfall, sollte es um Leben und Tod gehen, sind auch folgende Varianten denkbar: M1 - K, M2 -K oder M3 - K. Das sind aber Ausnahmesituationen.
Und nun einige Worte zur Marschierordnung. Diese sieht - im subjektiv-individuellen Fall - folgendermaßen aus:
J1 - M1 - M2 - M3 - J2
Auch hier gibt es die Möglickeit, Änderungen vorzunehmen, allerdings ist es ausdrücklich verboten, dass J1 und J2 M1, M2 und M3 abhängen und alleine durch den Wald marschieren lassen!!
Sollte es Aufklärungsbedarf zu dieser kurzen Einführung in die Mathematik des Wanderns in gemischten Gruppen geben, stehe ich gerne zu Verfügung.

So sah übrigens das Gefährt aus, mit dem wir die Ehre hatten, zu fahren. Seine Höchstgeschwindigeit betrug, soweit ich weiss, 8 km/h und es verfügte über zwei beheizte Waggons, in denen man die Temperatur selbst regulieren konnte (Heizung = mini-Holzofen mit einem kleinen Vorrat an Holzscheiten davor) und die mit zwei Schulklassen inklusive Betreuer und Busfahrer und der deutschen Reisegruppe besetzt waren. Die Bahn fährt im Tal des Flusses Wasser (heisst daher auch "Wassertalbahn" - www.wassertalbahn.ch) und wir sind unterwegs ausgestiegen und den Weg ins Dorf zurückgewandert - ca. 7 Stunden.

Fazit dieses Ausflugs: Rumänien ist ein wunderschönes Land, dessen Einwohner leider dem Materialismus zum Opfer gefallen sind. In der Maramuresch werden riesige Häuser gebaut, die keiner wirklich bewohnt. Die Dinger sind nämlich so groß, dass man sie im Winter nicht warmkriegt und deswegen muss sich die gesamte Familie in einem Zimmer zusammendrängen. Aber Hauptsache, die Nachbarn sehen, dass man sichs leisten kann, so ein Haus zu bauen. Das ist das Tragische an Rumänien: das Habenwollen, das fast alles hier bestimmt. Sein und Haben sind zu Imperativen geworden, denen sich (fast) jeder beugt.
Eine schöne, aber gottlose Welt.

Bevor ihr mir wegnickt, mach ich jetzt mal Schluss. Da ich nun, endlich, Internet in meinem Wohnheimzimmer habe und nicht mehr die absolut verrauchten InternetCafes aufsuchen muss, und da ich ganze 4 (vier) Veranstaltungen an der Uni habe (Donnerstag und Freitag frei :) ), werde ich öfter mal was posten.

Ich freu mich schon auf eure Kommentare und Anregungen!

Bis dahin.



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In mod normal asa ceva trebuie inceput cu inceputul: ziua sosirii, prime dificultati de orientare pe un campus care pare labirintic ochiului neinitiat, lupta cu orarul si alte anectode dragute. Deoarece a trecut destul de mult timp de cand se intamplau toate astea, va trebui sa caut alt mod de abordare. M-am gandit, deci, sa fac aici un scurt rezumat al celor mai importante evenimente – sau mai bine spus al celor de care imi mai aduc aminte, ceea ce nu garanteaza ca astea sunt si cele importante.


Pentru inceput ar trebui, poate, sa spun cateva cuvinte despre motivul pentru care a intarziat atat de mult lansarea acestui blog.
Sau poate mai bine nu, se zice ca nu e bine sa incepi cu vaicareli.

Atunci Maramuresul sa fie. Prima – si pana la data actuala singura – mea excursie mai lunga. Maramuresul e o regiune in nord estul Romaniei. Una dintre cele mai frumoase dar, totodata, si cele mai sarace parti ale tarii. O regiune a contrastelor.


Cam asa arata acolo, dar bineinteles c-o poza nu poate reflecta 100% realitatea. Ceea ce am vazut noi acolo era mult mai impresionant decat ceea ce arata aceste poze.


Toata povestea asta a fost una destul de spontana, fiind planuita joi seara si pusa la cale vineri dimineata. Grupul nostru era compus din 3 fete si 2 baieti, toti nemti, toti din frumosul est (3 x Leipzig, 1 x Görlitz si bineinteles 1x Chemnitz). Ciudat, cum se gasesc oamenii…

Planuieseram sa mergem in una din zilele pe care le-am petrecut acolo cu un trenulet cu locomotiva cu aburi si in cealalta zi sa mergem din sat in sat, avand asa ocazia sa admiram frumoasele biserici de lemn si portile sculptate care sunt tipice Maramuresului.

Urmeaza cateva instructiuni pentru organizarea unei drumetii. Tin sa mentionez ca e vorba de parerea mea subiectiv-individuala (©by m_d_a, aka Markus Breunig) si sigur unii dintre voi nu veti fi de acord cu ce voi spune (da Uli, nu sunt o emancipata). Dar nu prea conteaza asta pentru ca acesta e blog-ul meu si prin urmare eu sunt cea care decide ce este postat aici si ce nu. Aici nu exista democratie, ati pasit pe teren totalitar.


Prima intrebare: cum se va face impartirea bagajului?

Sa presupunem ca grupul este alcatuit in felul urmator: 3 fiinte de sex feminin (F1, F2 si F3) si 2 de sex masculin (B1 si B2). Bagajul: un rucsac mic (m) si un rucsac mare (M). Distribuirea este urmatoarea:


B1 - m
B2 - M
F1 - (gol)
F2 - (gol)
F3 - (gol)


E vorba aici, bineinteles, de distribuirea ideala. Se poate recurge, daca va fi nevoie, si la alte moduri de-a imparti bagajele, in asa fel incat B1 – M si B2 – m. In caz de urgenta, daca sunt situatii pe viata si moarte, sunt posibile si urmatoarele variante: F1 – m, F2 – m sau F3 – m. Dar acestea vor fi exceptiile.


Si acum cateva cuvinte in legatura cu ordinea in care se merge. Aceasta arata – in cazul subiectiv-individual, cum urmeaza:

B1 – F1 – F2 – F3 – B2

Si aici exista posibiliatea de-a aduce unele schimbari la ordinea propusa, dar in nici un caz nu e admisibil ca B1 si B2 sa lase pe F1, F2 si F3 in urma, sa-si croiasca singure drumul prin padure!!

In caz ca aveti nevoie de lamuriri in legatura cu aceasta scurta introducere in matematica drumetiilor in grupuri mixte, va stau la dispozitie.


Asa arata, de altfel, vehiculul cu care am avut onoarea sa calatorim. Viteza sa maxima era, din cate stiu eu, 8 km/h si dispunea de doua vagoane cu incalzire centrala, in care temperatura putea fi regulata foarte usor de catre pasageri (= o soba mica cu o stiva de lemne in imediata apropiere). Aceste vagoane au fost ocupate de catre doua clase, inclusiv educatoarele si soferii autocarelor cu care venisera, si grupul din Germania. Trenul circula in valea raului Vaser (de unde isi si are denumirea in limba germana “Wassertalbahn” - www.wassertalbahn.ch). Noi am coborat undeva pe parcurs si ne-am intors pe jos (vreo 7 ore de drumetie) in Viseul de Sus.

Concluzia acestei excursii: Romania este o tara nespus de frumoasa, ai carei locuitori au cazut, din pacate, prada materialismului. In Maramures se construiesc case spatioase, care nu prea sunt locuite, fiind atat de mari, incat sunt foarte greu de incalzit si prin urmare toata familia trebuie sa se inghesuie intr-o singura camera. Important e doar sa vada vecinii ca-ti poti permite sa construiesti asa o casa. Asta e partea tragica a Romaniei: dorinta de-a avea ceva, care determina aproape orice aici. A fi si a avea au devenit imperative pentru (aproape) toti. O tara frumoasa, dar lipsita de Dumnezeu.

Ma opresc aici, inainte sa-mi atipiti. Pentru ca am, in sfarsit, net la camin si nu mai sunt nevoita sa frecventez salile de internet total imbibate de fumul de tigara si pentru ca nu am decat 4 (patru) cursuri (joia si vinerea sunt libera), voi scrie mai des aici.


Astept comentariile si indemnurile voastre!

Pe curand.